Der Weihrauch aus dem Balsambaum

Der Weihrauch aus dem Balsambaum

Montag, 20. Dezember 2004

Querbeet durchs Gartenjahr
Von John A. Ferguson und Burkhard Mücke
Bayerisches Fernsehen, 19.00-19.45 Uhr

Weitere Themen:
„Querbeet“ stellt Pflanzen vor, die in der Bibel vorkommen und bei weihnachtlichen Bräuchen verwendet werden.
Die Myrthe:
bildete im Mittelmeergebiet nach der Abholzung der Wälder zusammen mit Rosmarin und Thymian den typischen Macchia-Bewuchs. Im Mittelalter als Heilpflanze verwendet, ist sie heute eine nicht ganz alltägliche Zimmerpflanze, die einen angenehm würzigen Duft verbreitet.
Der Granatapfel:
ist aufgrund seiner botanischen Besonderheit ein altes Fruchtbarkeitssymbol. Er gehörte zu den Früchten, die die Botschafter aus dem Gelobten Land mitbrachten. Bei uns gedeiht er als Zierpflanze und erfreut durch leuchtend rote Blüten.
Die Mistel:
hatte bei den Kelten eine hohe magische Bedeutung. Die moderne Phytomedizin schätzt ihre immunstabilisierende Wirkung.
Die Walnuss:
war bei den alten Römern sehr beliebt. Um ca. 800 n. Chr. gelangte sie auf die Nordseite der Alpen. Walnüsse sind ein probates Mittel, Gehirn und Nerven zu stärken.
Der Weihrauch:
ist eigentlich das getrocknete Harz von Balsambäumen. Er war schon in der Antike ein begehrtes Räuchermittel. Die in ihm enthaltenen Boswelliasäuren werden therapeutisch eingesetzt.
Im Esuq-Orientmarkt finden Sie Myrrhe, Weihrauch aus dem Jemen und Weihrauch Luban, schon von Avicenna empfohlener Weihrauch zum Einnehmen gegen diverse Beschwerden.


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