|
|
|||||
10 April 2004 Der Duft des Orient - Die Weihrauchstrasse: Vom Hadramaut nach Petra10 April 2004 Der Duft des Orient
Der Weihrauch hatte und hat kultische Bedeutung, nicht nur in der katholischen Kirche. Er hilft Götter zu beschwören oder gnädig zu stimmen, er narkotisiert und reinigt. In Ägypten wurde Weihrauch ebenso verbrannt wie an den Höfen indischer Maharadschas. In Rom wurde er in Gold aufgewogen. Über Tausende von Kilometern wurde er in der Antike gehandelt; es entstand die „Weihrauchstraße“. In der Region Dhofar im Süden des Sultanats Oman wird bis heute Weihrauch gewonnen. In den Trockentälern ritzen Beduinen die knorrigen Bäume, um nach einigen Tagen das Harz zu ernten. Der Film folgt den Spuren der alten Weihrauchstraße. Im Jemen geht die Reise nach Shibam, fast 2.000 Jahre alt und einst reiche Hauptstadt der Oase Hadramaut. Shibam, das sind 500 Hochhäuser aus Lehm auf engstem Raum, eine Skyline, die an Manhattan oder Chicago erinnert. Heute ist die Stadt dem Verfall preisgegeben. Sanaa, die Hauptstadt des Jemen, streitet sich mit Jericho um den Titel der ältesten bewohnten Stadt der Welt. Unbestritten aber ist die Altstadt von Sanaa die schönere von beiden: 6.000 reich verzierte Hochhäuser, 140 Moscheen, enge, verwinkelte Gassen voller Leben und ein Marktviertel, in dem das Handwerk noch blüht. Die nächste Station ist Petra in Jordanien. Vom dritten Jahrhundert v. Chr. bis zur Übernahme durch das Römische Imperium im Jahre 106 unserer Zeitrechnung war Petra das Zentrum eines mächtigen Stammes im vorderen Orient, der Nabatäer.
|
|||||
| Andere Kunden haben folgendes gesucht: 10 April 2004 Der Duft des Orient - Die Weihrauchstrasse | | |||||