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Dana - Heimat der letzten Leoparden?
Die meisten großen Raubtiere wie der vorderasiatische
Braunbär, Gepard oder der Löwe, der im Altertum
in der Unterart Berberlöwe auch im Orient weit
verbreitet und begehrtes Jagdwild war (oft in assyrischen
Reliefs dargestellt), sind in Jordanien leider schon
ausgestorben. Hingegen wurde in den 60er Jahren die
als ausgestorben geltende Sinai-Unterart des Leoparden
im Umkreis des Toten Meeres wieder entdeckt und wird
auch in Jordanien vermutet. Im Schutzgebiet DANA, im
Süden Jordaniens (ca. 25 km südlich der Stadt
Tafila), wo sich die Sharabergkette bis 1300, Meter
erhebt, könnten die Leoparden vorkommen. Dort teilen
sie sich ihr Revier mit ihren Beutetieren, der Berggazelle
und dem Nubischen Steinbock (Ibex). In den Tälern
mischen sich die Rufe des Sinaifinken und anderer seltener
Vögel mit dem Heulen von Wolf, Schakal oder Streifenhyäne.
Die vorherrschende Vegetation besteht aus Mischwäldern
mit Eichen, Pinien und Zedern. Parkbesucher können
in einem eigens angelegten Campingplatz übernachten
und geführte Wanderungen durch das Reservat unternehmen.
Das 320 qm² große Reservat wird von der Royal
Society for the Conservation of Nature (RSCN) betreut
und wurde 1993 eingerichtet. Es ist heute eines der
Vorzeigeprojekte des jordanischen Naturschutzes.
Monumentales Panorama - Der Wadi Al Mujib
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