Hintergründe
und Geschichtliches über den Weihrauch
Weihrauch ist eine der drei Gaben, die die heiligen drei Könige
zu Jesus Geburt darbrachten. Damit zeigt sich, welch große Bedeutung
Weihrauch damals hatte. Schon in der Antike war bekannt, dass Weihrauch
eine heilende und schmerzhemmende Wirkung hat. Damals und heute wurde
Weihrauch weiterhin zur Körperpflege und Hygiene eingesetzt. Wenn
Sie mehr darüber erfahren wollen, was es mit dieser Substanz auf
sich hat, lesen Sie unsere kurze Zusammenfassung:
Was ist Weihrauch?
Weihrauch (oder Olibanum) ist das Harz des strauchartigen Weihrauchbaumes.
Dieser bevorzugt sehr trockenen Boden und wächst vor allem in Arabien,
in Somalia und in Indien. Zur Gewinnung werden die Stämme angeritzt.
Die milchige Flüssigkeit, die dabei austritt erhärtet nach einigen
Wochen zu dem Harz. Je nach Herkunft unterscheidet man verschiedene Qualitäten
und Aromen.
Geschichtliches
Der
Weihrauch war ein so wichtiges und wertvolles Gut, dass eigens nach ihm
eine berühmte Handelsstrasse benannt wurde. Die so genannte Weihrauchstrasse
führte von Südarabien nach Palästina. Auf dieser über
3000 Kilometer langen Strecke wurde zwischen 1000 v. Chr. bis 500 n. Chr.
vor allem Weihrauch, später auch zunehmend Gewürze und andere
Produkte aus Indien und Ostafrika an die wichtigen Handelsplätze
am Mittelmeer gebracht.
Weihrauch als Räucherwerk
Weihrauch wird in erster Linie als Räucherwerk eingesetzt. Es besitzt
einen delikaten, würzigen und entspannenden Duft, der auch als inspirierend
beschrieben wird. Er wird gern bei Yoga und Meditation verwendet. Der
Duft soll eine positive Wirkung auf Stimmungen haben.
Weihrauch als Medizin
Als
Medizin wurde Weihrauch bereits in einem 3500 Jahre alten Papyrus beschrieben:
Seitdem wurde es in zahlreichen Kulturen und bei unzähligen Erkrankungen
eingesetzt. Heute wird es – in Form von Kapseln, Weihrauchtabletten-
oder tropfen - vor allem als Ergänzung zur Schulmedizin eingesetzt,
in erster Linie bei entzündlichen Erkrankungen wie z.B. bei Morbus
Crohn, Mukoviszidose, Arthrose (z.B. der Hüfte),Asthma, Entzündung
der Bauchspeicheldrüse oder Rheuma. In Studien wurde die Wirksamkeit
von Weihrauch bei Rheuma und bei Gehirntumoren nachgewiesen.
Die wichtigsten Wirkungen des Weihrauchs sind:
- es wirkt entzündungshemmend
- schmerzlindernd
- immunmodulierend (d.h. positiv auf das Immunsystem)
- beruhigend (vor allem in der Aromatherapie genutzt)
In Indien und vielen anderen importierenden Ländern ist Weihrauch
in Form des Präparates H15 zugelassen.
Abgesehen von Geschmacksirritationen sind bisher keinerlei Nebenwirkungen
bei der Einnahme von Weihrauch beobachtet worden.
Zum
Weihrauchangebot von Esuq
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